(J.P.)

Datum Anwurfzeit/Halle
Heim Gast Ergebnis
14.09.19 14:00  Igel männliche JSG B HSG Wittlich 19:32 (11:13) 
  15:45  Igel männliche JSG C TS Bendorf 22:30 (10:16) 
  17:00  Igel Damen HSG PST/TVG Trier 24:18 (15:4)
  19:30  Igel Herren HSG Mertesd-Ruwert 34:36 (17:17)
  13:00  Realschule Bit TV Bitburg I männliche JSG E I 18:19 (10:10) 
  14:30  Realschule Bit TV Bitburg II männliche JSG E II 17:15 (11:9) 
15.09.19        


Damen: HSC Igel gegen HSG PST/TVG Trier                 24:18 (15:4)
              am Samstag 14. September 2019 um 17:00 Uhr in Igel, Turnhalle

Herren: HSC Igel gegen HSG Mertesdorf-Ruwertal    34:36 (17:17)
              am Samstag 14. September 2019 um 19:30 Uhr in Igel, Turnhalle 


Quelle: mosel-handball.de

Der HSC Igel schrammt an der Überraschung vorbei! Gegen den Rheinlandliga-Absteiger, der ohne Markus Wenzel, David Pinnel, Andi Backendorf, Magga Frisch, Philipp Schwall und Marc Simon auskommen musste, lag das Team von Trainer David Juncker lange Zeit in Führung, führte 4:2 und 6:3 in der 9. Minute, musste beim 10:10 in der 19. Minute den Ausgleich hinnehmen und mit einem leistungsgerechten Remis gings in die Pause.
Die Gäste kamen jetzt wacher aus der Kabine, legten zum 18:21 vor und sahen sich beim 21:26 in der 42. Minute auf der Siegerstraße. Doch die Gastgeber zeigten Moral, kämpften sich auf 27:29 in der 48. Minute heran und so musste HSG Trainer Andreas Cartarius die Auszeit nehmen. Zwar legten die Gäste wieder auf vier Tore zum 28:32 und 31:35 in der 56. Minute vor, doch erneut zwei Treffer des Juncker Teams verunsicherten die Gäste, die eine weitere Auszeit nahmen. Doch jetzt gelang den Gastgeber sogar der Anschlusstreffer zum 34:35 genau 19 Sekunden vor dem Ende, doch Andi Schröder brachte mit seinem 10. Treffer den Sieg der Ruwertaler unter Dach und Fach.  
„Ich weiß mal wieder nicht, ob ich mich über ein ordentliches Spiel freuen oder weinen soll. Hätte mir vor dem Spiel jemand gesagt, dass wir bis Sekunden vor dem Ende in Schlagweite eines Punktes sind, hätte ich das so genommen. Die HSG war wie wir, nicht in Bestbesetzung, aber es war schnell klar, dass unser Gegner es sich trotzdem ein wenig leichter vorgestellt hatte. Fünf Minuten mehr und das Spiel wäre fast sicher anders ausgegangen. Fakt ist aber leider auch schon wieder, dass wir einige Minuten direkt nach dem Seitenwechsel wieder unsere "Auszeit" hatten und da das Spiel entschieden wurde. Erst zieht Mertesdorf vom 17:17 auf 19:23 weg und dann sind wir einfach nach wie vor nicht clever genug, sich uns bietende Chancen zu nutzen: Nach grob 40 Minuten spielen wir mehr als fünf Minuten am Stück in Überzahl, zeitweise 6:4, und verlieren diesen Zeitraum. Insgesamt bestätigt mich dieses Spiel trotzdem in der Meinung, dass diese Saison extrem ausgeglichen sein wird und die eine oder andere Mannschaft Punkte in Spielen lassen könnte, die nicht einkalkuliert waren“, glaubt Igels Trainer David Juncker.
„Igel hat uns alles abverlangt, uns vor allem über seine offensive Abwehr viele Bälle erkämpft. Positiv bei uns ist die Tatsache, dass wir immer aus Hilfen der zweiten und dritten Mannschaft zurückgreifen können und es die richtige Entscheidung der Mannschaft war, in die Verbandsliga zu sehen. Zu sehr sind die Spieler beruflich und familiär gebunden. Andi Schröder hat unser Spiel getragen, die Ruhe bewahrt und so konnten wir das Spiel nach Hause bringen. Unter der guten Leistung von Schiedsrichter Andreas Rosch kamen wir am Ende zum knappen Sieg. Erwähnenswert die sportliche Fairness von Igels Torwart Jo Pütz, der auf Nachfrage in einem so engen Spiel zugab, dass der Ball im Tor war und das in einer entscheidenden Phase“, lobte Gästetrainer Andreas Cartarius.

HSC: Pütz, Weier - Lemen (1), Steil (8/2), Kesseler (3), Grundhöffer, Ossadnik (1), Behrmann (9), Fusenig (6), Werdel (3), Jager, Schmitt (3)
HSG: Roth - Keil (4), A. Schröder (10), Ferring (5), Thesen (4), Wipf, Billen (8/2), P. Simon (3), Zock, Petri (2).


Quelle: mosel-handball.de
Vorbericht: Kris Sturm (DJK St. Matthias)
Was für die Hermeskeiler gilt, passt auch bei den Igelern: Zuhause musst du hier wirklich Gas geben, um die Punkte zu entführen. Mertesdorf wird sich hier lange unerwartet schwertun, den Sieg aber letztendlich einfahren. Wollen die Igeler die Gäste, die sich aus meiner Sicht überstürzt aus der Rheinlandliga zurückzogen, wirklich lange ärgern, so heißt die Lösung: Andi Schröder in den Griff bekommen. Wenn er seine langen Wege von halb rechts über die Mitte macht, müssen schon drei Igeler an ihm dranhängen, sonst rappelt es im 30 Sekundentakt. Aber ich denke, dass sich David Juncker hier etwas einfallen lässt: trotzdem 27:32.