(J.P.)

Datum Anwurfzeit/Halle
Heim Gast Ergebnis
13.12.18 19:00  Stefan-Andres männliche JSG A HSG Wittlich 34:32 (17:16) 
15.12.18 13:30  Wolfsberg männliche JSG D TV Bitburg abgesagt vom Gast 
  15:30  Wolfsberg männliche JSG C HSG Mertesd./Ruwert. 28:23 (13:6) 
  14:30  Wehrbüsch TuS Daun männliche JSG E 28:12 (14:7) 
  17:30  Wolfsberg DJK/MJC Trier 3 Damen 32:18 (16:9) 
  19:30  BBS SV Gerolstein Herren 27:36 (13:17) 
16.12.18  16:45  Stefan-Andres männliche JSG A TS Bendrof 36:20 (14:10) 


Damen: HSC Igel gegen DJK/MJC Trier III    18:32 (9:16)
             
am Samstag 15. Dezember 2018 um 17:30 Uhr in Trier, Wolfsberghalle
Herren: HSC Igel gegen SV Gerolstein        Auswärtssieg!     36:27 (17:13)   
              am Samstag 15. Dezember 2018 um 19:30 Uhr in Gerolstein, Sporthalle BBS                
             
Quelle: mosel-handball.de
Einen in dieser Höhe nicht erwarteten Erfolg fährt der HSC Igel im Abstiegsduell in Gerolstein ein. Die Mannschaft von Trainer David Juncker kann sich nach ausgeglichener Anfangsphase vom 9:9 in der 13. Minute zunächst auf 9:12 in der 19. Minute absetzen, doch beim 11:12 in der 21. Minute ist der Gastgeber wieder in Schlagdistanz. Bis zur Pause baut das Juncker Team seinen Vorsprung auf 13:17 aus.
Nach dem Wechsel verteidigt der Gast seinen Vorsprung bis 18:23 in der 39. Minute und zieht dann vorentscheidend auf 19:28 in der 48. Minute davon. Als SV Spieler Lars Rosch dann die rote Karte erhielt, war die Begegnung endgültig entschieden. Über 22:32 in der 56. Minute feiern die Gäste aus Igel den klaren 27:36 Erfolg.

„Jede andere Mannschaft hätte versucht das Spiel zu verlegen. Seit dem Sieg gegen Bitburg spielen wir ohne gelernten Torhüter. Ab Januar hoffen wir wieder auf Matthias Hoffmann, dessen Mittelhandbruch bis dahin verheilt sein sollte. Der Angriff wurde gut geleitet von Laurenz Eltze, er steigert sich von Spiel zu Spiel. Leider haben wir massive Probleme im Abschluss, gut durchgespielte Auftakthandlungen und dann verwerten wir frei vorm Tor die erarbeiteten Chancen nicht. Sebi Wolf war erfolgreichster Werfer auf unserer Seite. Die Einstellung stimmt bei den 17- jährigen einfach. Im Moment sind wir überfordert, Leistungsträger haben beruflich anspruchsvolle Aufgaben unter der Woche zu erfüllen, können deshalb nicht regelmäßig trainieren, die 17-jährigen können noch keine Verbandsliga Spiele gewinnen, das hat nichts mit fehlendem Talent zu tun. Was mich von Spieltag zu Spieltag ärgert, ist, dass ich nach den Spielen teilweise schwer verletzte Spieler zu beklagen habe, ohne dass die Schiedsrichter die Fouls gesehen oder progressiv bestraft hätten. Der Tritt des Igeler Abwehrspielers mit dem Knie gegen den Oberschenkel von Tim Rosch sorgte dafür das er nicht mehr mitspielen konnte, im Hinspiel erzielte Rosch noch 10 Tore! 8 Zeitstrafen und eine Rote Karte gegen Igel aber keine Gelbe Karte sind für mich sehr merkwürdige progressive Strafen, wobei die ständig zu langsame und hinten dranhängende Igeler Abwehr auch erst nach 15 Minuten die erste "progressive" Strafe bekam. Ergebnis waren leider mehrere Gelbe Karten und Zeitstrafen wegen "Meckerns" meiner Spieler. In den ersten 11 Minuten waren vier verworfene Siebenmeter zu viel in einem Verbandsligaspiel. Der Bodycheck meines Spielers war völlig sinnfrei und überflüssig, allerdings ohne negative gesundheitliche Auswirkung für den Igeler Angreifer, da er aber nicht den Ball spielen wollte, sondern den Gegner völlig zurecht mit Rot bestraft. Wenn man gegen eine so schlechte Mannschaft verliert steht man zurecht am Ende der Tabelle. Gespannt bin Ich auf die Entscheidung der Spielleitenden Stelle, zum vom Schiedsrichter selbst verfassten Einspruchstext, gegen eine falsche Regelauslegung des Schiedsrichters“, sagt Gastgebertrainer Sandro Baumanns.
Die Ausführungen seines Trainerkollegen lässt Igels Coach David Juncker nicht unkommentiert: „Sicherlich hatte Schiedsrichter Hans-Günter Schmitt, den ich schätze und der seine klare Linie immer durchzieht, nicht seinen besten Tag. Aber von einer Benachteiligung der Gerolsteiner Mannschaft kann überhaupt keine Rede sein. Wir kassierten acht Zeitstrafen, Gerolstein vier! Das von Sandro Baumanns beschriebene angebliche Foul gegen Tim Rosch ist beim besten Willen auch auf dem Video, das gedreht wurde, nicht zu sehen. ES gab hier keine aktive Bewegung meines Abwehrspielers. Rosch versuchte sich von meinem Abwehrspieler loszureißen und prallte dabei mit seinem Oberschenkel an das Knie unseres Spielers. Hier eine rote Karte zu fordern, ist lachhaft. Gerolstein hat in der zweiten Halbzeit einfach aufgehört, Handball zu spielen, hat das im ersten Spielabschnitt deutlich besser gemacht. Viel zu sehr waren die Gerolsteiner Spieler jetzt mit sich selbst und dem Schiedsrichter beschäftigt. Bei uns erwischte Johannes Weier im Tor einen Sahnetag, wehrte gleich die ersten vier Siebenmeter der Gastgeber ab. Wir brauchten 20 Minuten, um zu merken, dass die Gastgeber einen Feldspieler im Tor hatten. Auf die „eins gegen eins“ Aktionen der Gerolsteiner und deren offensive Deckung waren wir vorbereitet. Letztlich war es eher so, dass Gerolstein froh sein kann, nicht noch weitere rote Karten kassiert zu haben. Hier waren für mich mindestens drei rote Karten glasklar. Von einem Einspruch weiß ich überhaupt nichts, das ist auch nicht im Spielbericht vermerkt“, konterte Juncker.
SVG: Neustadt - Waldorf (1), Katala (2/1), Eltze (3), L. Rosch, T. Rosch (3), Kreft (5), Wolf (6/3), Munkler (4), Leonards (1), Servatius (2).
HSC: Pütz und Weier – Steil (8/2), Kesseler (1), Grundhöffer (3), Ossadnik (5), Behrmann (9), Werdel (7/1), Vucenovic (3), Jager, Hellriegel.

 

 

Quelle: mosel-handball.de
Vorbericht: Jürgen RothTrainer der HSG IKH II
Das Hinspiel hatte Igel in einer torreichen Begegnung für sich entscheiden können. Gerolstein muss das Spiel gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Mit einem Sieg können sie auf Igel punktgleich aufschließen, bei einer Niederlage sind sie schon leicht abgeschlagen. Das bedeutet Druck für die junge Mannschaft, setzt aber auch Kräfte frei. Mit dem Heimvorteil tippe ich auf knappen Sieg für Gerolstein.